Erfolgreiche Online-PR im B2B

Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten aus dem Webinar + Videoaufzeichnung

B2B-Kommunikation
Erfolgreiche B2B-Kommunikation bedeutet, die Fragen, Probleme und Herausforderungen der Zielgruppen zu kennen.
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Eine erfolgreiche B2B-Kommunikation lebt davon, potenzielle Geschäftspartner mit relevanten, nützlichen und unterhaltsamen Inhalten zu überzeugen und im Optimalfall an den Verhandlungstisch zu bringen. Doch wie sehen solche Inhalte aus? Antworten liefert das Suchverhalten und das Informationsbedürfnis der Zielgruppen. Rund 95 Prozent der Business-Entscheider nutzen die Suchmaschinen, um sich über Unternehmen, Angebote und Lösungen zu ihren Fragen, Problemen und Herausforderungen zu informieren (Quelle: F.A.Z. Institut, Mummert Communications und WIW). Im Webinar „Best Practice Beispiele: So funktioniert erfolgreiche Online-PR im B2B“ der PR-Gateway Academy konnten die Teilnehmer ihre Fragen zu einer erfolgreichen B2B-Kommunikation stellen. Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten sind nachfolgend aufgeführt.

 

Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten aus dem Webinar „Best Practice Beispiele: So funktioniert erfolgreiche Online-PR im B2B“

 

1. Wie erhält man von Kollegen und Kunden potenzielle Themen für die Zielgruppen?
Erste Themenideen für Ihre B2B-Kommunikation erhalten Sie schnell und einfach von Kollegen und Abteilungen aus Ihrem Unternehmen. Schreiben Sie eine E-Mail, sprechen Sie Ihre Kollegen direkt an oder laden Sie diese zu einem Meeting ein. Setzen Sie sich zusammen und diskutieren Sie über aktuelle Kundenprojekte und wichtige Fragen aus dem Kreis Ihrer Zielgruppen. Binden Sie möglichst viele Abteilungen aus Ihrem Unternehmen in die Rechercheaktivitäten ein, um sich ein umfassendes Themenspektrum aufzubauen. Führen Sie Gespräche mit der Produktentwicklung, der Produktleitung, dem Kundenservice, dem Support und/oder dem Vertrieb.

Laden Sie Kollegen, Abteilungsleiter und Spezialisten dazu ein, sich für ein interessantes Interview zur Verfügung zu stellen oder sich selbst an einem informativen Fachbeitrag zu versuchen. So entwickeln Sie während der Themenrecherche bereits erste Inhalte für Ihre Zielgruppen.

Hören Sie aufmerksam zu, wenn Sie von Kunden nützliche Informationen für Themen erhalten möchten. Bewegen Sie sich in branchen- und themenrelevanten Internetforen, Business-Netzwerken wie XING, LinkedIn und Google+ und in den Suchmaschinen, um mehr über aktuelle Diskussionen Ihrer Zielgruppen zu erfahren. Starten Sie zusätzlich Umfragen, wenn Sie mehr über die Informationsbedürfnisse und Wünsche potenzieller Kunden erfahren möchten.

 

2. Wie „seriös“ muss eine Umfrage sein, um relevant zu wirken?
Umfragen sollten den Zielgruppen das Gefühl vermitteln, dass sie mit den Antworten einen entscheidenden Beitrag leisten, z.B. zur Entwicklung des Unternehmens oder bei der Überlegung, welche zukünftigen Inhalte für potenzielle Kunden erstellt werden. Machen Sie daher deutlich, dass eine Teilnahme an der Umfrage einen Mehrwert für die Interessenten hat.

Zeigen Sie zusätzlich, dass Sie sich für die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppen interessieren:

  • Welche Themen interessieren potenzielle Kunden besonders?
  • Welche Fragen, Herausforderungen und Probleme beschäftigen die Zielgruppen?
  • Über welche Themen möchten Kunden mehr lesen/sehen/hören?

Belohnen Sie Teilnehmer Ihrer Umfragen mit kleinen Geschenken, beispielsweise einem Leitfaden oder einem Video. So animieren Sie Unentschlossene zusätzlich, sich Zeit für die Beantwortung der Fragen zu nehmen.

 

3. Was ist der Unterschied zwischen Google+ und Facebook? Und wie eignen sich die beiden sozialen Netzwerke für immaterielle Güter (z.B. Software?)
Facebook ist vor allem in der B2C-Kommunikation beliebt ist, da viele Konsumenten auf dem sozialen Netzwerk unterwegs sind. Google+ schlägt dagegen einen sachlicheren Ton an und richtet sich primär an Geschäftskunden und Experten aus der B2B-Branche.

Beide Social Media können Ihre B2B-Kommunikation jedoch entscheidend beeinflussen, wenn Sie sowohl auf Facebook als auch Google+ Präsenz zeigen. Denn über beide soziale Netzwerke schaffen Sie wertvolle Touchpoints (Berührungspunkte) für potenzielle Geschäftspartner.

Das gilt auch für immaterielle Güter wie Software-Produkte. Mit nützlichen Texten/Beschreibungen, Bilder, Fotos, Infografiken und Videos können Sie Ihren Zielgruppen die nicht greifbaren Produkte greifbar machen und näher bringen. Erläutern Sie klar die Vorteile und nutzen Sie die breiten multimedialen Möglichkeiten, die Ihnen die Social Media bieten. Je mehr Abwechslung Sie anbieten, desto mehr Aufmerksamkeit erzeugen Sie auch.

 

4. Gibt es eine Faustregel, wie oft neuer Content veröffentlicht werden sollte?
Die Taktrate, mit der Sie neuen Content veröffentlichen, hängt davon ab, wie viel Sie zu berichten haben. Wichtig ist, dass Sie regelmäßig aktuelle Inhalte publizieren, um Ihre Präsenz im Internet und bei Ihren Zielgruppen effektiv zu stärken.

Verwerten Sie bereits bestehende Inhalte mehrfach. Veröffentlichen Sie Online-Mitteilungen zu neuen Leitfäden, Infografiken, Präsentationen und Videos, um langfristig und nachhaltig die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden zu fesseln.

 

5. Was sind die gängigsten Presseportale? Hängt das vom Thema ab?
Das Internet bietet Ihnen eine Vielzahl kostenloser Presseportale, die sich u.a. in allgemeine, Branchen-, Themen- und regionale Portale unterteilen lassen. Wir empfehlen, Ihre Online-Mitteilungen auf möglichst vielen verschiedenen Portalen zu veröffentlichen, um die Reichweite Ihrer B2B-Inhalte entscheidend zu steigern.

Weitere Interessante Informationen über Presseportale finden Sie hier:

(Bitte beachten: Der inhaltliche Part beginnt ab ca. 4:00 Minuten)

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Online-PR- und Social Media Manager at ADENION GmbH
Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium zum Online-Redakteur an der Fachhochschule Köln begann Michael Schirrmacher ein 18-monatiges Volontariat im Bereich Online-PR und Social Media bei der ADENION GmbH. Seit über drei Jahren verantwortet er nun die Unternehmenskommunikation als leitender PR- und Social Media Manager.

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