Flugverbot: Airlines mit schwacher Krisenkommunikation im Social Web - Analysen belegen Image- und Marktanteilsgewinne durch Social Media-Aktivitäten
04.05.2010 Während des Flugverbots, das wegen einer Wolke aus Vulkanasche vorletzte Woche den Flugverkehr in Europa fast vollständig zum Erliegen brachte, mussten die Airlines Kundenservice wie nie zuvor leisten: Hunderttausende zusätzlicher Anrufe auf ihren Hotlines, die diesem Andrang nicht gewachsen waren, sorgten für endlose Warteschleifen und zig-Tausende nicht betreuter Kunden. Viele gestrandete Urlauber suchten daher auf anderen Kanälen nach Informationen zum nächstmöglichen Weiterflug, zur Unterbringung bis dahin oder zur Übernahme der Hotel- und sonstigen Kosten des unerwarteten Zwangsufenthalts - und zwar oft vergeblich: Experten berichten, dass nur wenige Airlines im Social Web eine massenweise und doch individuelle Komunikation mit den frustierten Kunden führten und fordern von den Carriern, ihre Social Web-Aktivitäten strategischer auszubauen: Nur so könnten sie zukünftig auch in Ausnahmesituationen schnell, gezielt und konkret über einen Kanal mit Hunderttausenden von Kunden gleichzeitig kommunizieren und verhindern, dass diese aus Ärger zur Konkurrenz wechseln.
Düsseldorf, den 03.05.2010, von Sebastian Paulke - Das europaweite Flugverbot, das wegen des Vulkanausbruchs auf Island ab dem 16.4. über einen Großteil von Europa verhängt wurde, war für viele Fluglinien zugleich der Kundenservice-GAU: Alleine die Hotline der TUI musste schon am ersten Tage des Flugverbots mit über 100.000 zusätzlichen Anrufen fertigwerden - bei anderen Reiseanbietern und Airlines wird das kaum besser gewesen sein. Viele Reisende, die durch die außergewöhnliche Belastung der Hotlines nicht mehr zu ihren Reiseveranstaltern durchkamen, wichen daher auf andere Kanäle aus wie z.B. auf Facebook oder Twitter, in der Hoffnung, vielleicht dort neue Informationen zum weiteren Verlauf ihrer Reisen zu finden. Doch in vielen Fällen suchten die Betroffenen vergeblich nach weiterführenden Informationen, so Florian Haarhaus, Deutschlandchef des Marketing Software und Service-Anbieters Alterian http://www.alterian.de.
"Einige der Airlines, Carrier und Veranstalter nutzten jedoch die historisch einmalige Chance, durch kluge Informationspolitik über die weltweit verfügbaren Kanäle Facebook, Twitter etc. aus der Krise einen Gewinn zu machen und ihre Kunden durch einen besonders guten Service langfristig an das Unternehmen zu binden," so Haarhaus" Bilanz einer aktuellen Analyse des Social Webs, die er mit dem hauseigenen SMM-Dienst SM2 http://alterian.de/produkte/smm/SM2 unternommen hat. Demnach nutzten von den wichtigsten Anbietern in Deutschland, die Lufthansa, AirBerlin und EasyJet ihre Facebook- und Twitter-Angebote im Sinne einer effizienten Krisenkommunikation z.B. für regelmäßige Statusupdates. "Diese Unternehmen kommunizierten über beide Kanäle und gingen zum Teil sogar auf konrete Kundenanfragen ihrer ‚Fans" über die Facebook-Kommentarfunktion ein," so Haarhaus.
Anbieter wie Germanwings oder TUIfly boten zwar relevante Informationen auf Facebook an, traten aber nicht in eine relvante Interaktion mit den Kunden ein. Das Schlusslicht in Sachen Social Web-Krisenkommunikation bildeten schließlich Unternehmen wie Condor oder Brussels Airlines: Diese Anbieter ignorierten in ihren Facebook- wie Twitter-Auftritten das Flugverbot zum Leidwesen ihrer Kunden komplett, wenn sie denn überhaupt dort aktiv sind: In einem Pinnwandeintrag vom 19. April empfiehlt z.B. ein Condor-Kunde die Lufthansa, weil man dort auch bei Facebook auf dem laufenden gehalten werde. Dass der Ärger enttäuschter Kunden die Unternehmen teuer zu stehen kommen wird, belegen Studien wie die aktuelle Accenture Global Consumeratisfaction Survey http://www.accenture.com/Countries/Germany/About_Accenture/Newsroom/News_Releases/Schlechter-Service.htm, in der es heißt: "Zwei Drittel (64 Prozent) der deutschen Verbraucher verließen mindestens einen Anbieter wegen mangelhafter Servicequalität ... weltweit gingen im Untersuchungszeitraum sogar knapp 70 Prozent aller Verbraucher aufgrund schlechter Betreuung zur Konkurrenz."
Vor dem Hintergrund der Kosten für die Neukundengewinnung oder die Kundenrückgewinnung böten die sozialen Netzwerke außerordentliche Chancen für die Kommunikation und Imagepflege speziell in Krisenzeiten, und zwar Branchen übergreifend, fasst Marketing Software-Spezialist Haarhaus zusammen: "Social Network-Kommunikation entlastet Hotlines und Webserver der Anbieter und verteilt deren Neuigkeiten kostenlos in Echtzeit an die Kunden, die sich in den sozialen Netzwerken im ‚pull-", also im Self Service-Modus die Infos selber abholen," erläutert Haarhaus. "So erspart man zig-tausend anderen Kunden, die gar nicht betroffen sind, die Belästigung mit irrelevanten Informationen. Und wenn zufriedene Passagiere dann auch noch Kommentare mit Lob und Empfehlungen posten, wird aus dem kostengünstigen Social Web-Service schnell ein wertvoller Beitrag zur Imagepflege, wie ihn selbst große Imagekampagnen kaum besser leisten können," so Haarhaus" Fazit.
"Einige der Airlines, Carrier und Veranstalter nutzten jedoch die historisch einmalige Chance, durch kluge Informationspolitik über die weltweit verfügbaren Kanäle Facebook, Twitter etc. aus der Krise einen Gewinn zu machen und ihre Kunden durch einen besonders guten Service langfristig an das Unternehmen zu binden," so Haarhaus" Bilanz einer aktuellen Analyse des Social Webs, die er mit dem hauseigenen SMM-Dienst SM2 http://alterian.de/produkte/smm/SM2 unternommen hat. Demnach nutzten von den wichtigsten Anbietern in Deutschland, die Lufthansa, AirBerlin und EasyJet ihre Facebook- und Twitter-Angebote im Sinne einer effizienten Krisenkommunikation z.B. für regelmäßige Statusupdates. "Diese Unternehmen kommunizierten über beide Kanäle und gingen zum Teil sogar auf konrete Kundenanfragen ihrer ‚Fans" über die Facebook-Kommentarfunktion ein," so Haarhaus.
Anbieter wie Germanwings oder TUIfly boten zwar relevante Informationen auf Facebook an, traten aber nicht in eine relvante Interaktion mit den Kunden ein. Das Schlusslicht in Sachen Social Web-Krisenkommunikation bildeten schließlich Unternehmen wie Condor oder Brussels Airlines: Diese Anbieter ignorierten in ihren Facebook- wie Twitter-Auftritten das Flugverbot zum Leidwesen ihrer Kunden komplett, wenn sie denn überhaupt dort aktiv sind: In einem Pinnwandeintrag vom 19. April empfiehlt z.B. ein Condor-Kunde die Lufthansa, weil man dort auch bei Facebook auf dem laufenden gehalten werde. Dass der Ärger enttäuschter Kunden die Unternehmen teuer zu stehen kommen wird, belegen Studien wie die aktuelle Accenture Global Consumeratisfaction Survey http://www.accenture.com/Countries/Germany/About_Accenture/Newsroom/News_Releases/Schlechter-Service.htm, in der es heißt: "Zwei Drittel (64 Prozent) der deutschen Verbraucher verließen mindestens einen Anbieter wegen mangelhafter Servicequalität ... weltweit gingen im Untersuchungszeitraum sogar knapp 70 Prozent aller Verbraucher aufgrund schlechter Betreuung zur Konkurrenz."
Vor dem Hintergrund der Kosten für die Neukundengewinnung oder die Kundenrückgewinnung böten die sozialen Netzwerke außerordentliche Chancen für die Kommunikation und Imagepflege speziell in Krisenzeiten, und zwar Branchen übergreifend, fasst Marketing Software-Spezialist Haarhaus zusammen: "Social Network-Kommunikation entlastet Hotlines und Webserver der Anbieter und verteilt deren Neuigkeiten kostenlos in Echtzeit an die Kunden, die sich in den sozialen Netzwerken im ‚pull-", also im Self Service-Modus die Infos selber abholen," erläutert Haarhaus. "So erspart man zig-tausend anderen Kunden, die gar nicht betroffen sind, die Belästigung mit irrelevanten Informationen. Und wenn zufriedene Passagiere dann auch noch Kommentare mit Lob und Empfehlungen posten, wird aus dem kostengünstigen Social Web-Service schnell ein wertvoller Beitrag zur Imagepflege, wie ihn selbst große Imagekampagnen kaum besser leisten können," so Haarhaus" Fazit.
Firmenbeschreibung
Alterian
Alterians hoch automatisiertes Social Media Monitoring-Tool SM2 greift auf ein Data Warehouse mit über 10 Milliarden Einträgen aus drei Jahren Datenhistorie zu, das dank der herausragenden Alterian Business Intelligence-Technologie auch für "Laien" strukturiert wird. Die tägliche Erfassung von ca. 30 Mio. neuen Einträgengarantiert auch zukünftig eine ausgeprägte Quellenabdeckung und optimale Suchergebnisse. Kunden und Nutzer profitieren von tief gehender Analyse inklusive Sentiment und Meinungsträgern (Influencer) sowie von Workflows und Automatisierung für Dialog-und CRM-Steuerung im Social Web-Universum.
Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und ist an der Londoner Börse (ALN) notiert. Mit Büros in Nordamerika, Europa, Australien und Asien betreut Alterian mehr als 1000 Kunden in 26 Ländern und ist inklusive Supportteam auch in München vertreten. Alterian bietet eine integrierte Marketingplattform, die alle Informationen über Ihre Kunden und Interessenten sowie deren Beziehung zu Ihrem Unternehmen in einer einzigen zentralen Marketingdatenbank zusammenfasst. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen benötigt man für die Nutzung keine IT-Kenntnisse. Ganz im Gegenteil: Aufbau und Bedienung der Lösungsfamilie orientieren sich konsequent an den Bedürfnissen von Marketingspezialisten. Nicht sie müssen sich an die Software anpassen, sondern umgekehrt: Datenanalyse, Kampagnensteuerung und Content Management lassen sich im täglichen Marketingbusiness schnell, einfach und reibungslos nutzen.
Alterians hoch automatisiertes Social Media Monitoring-Tool SM2 greift auf ein Data Warehouse mit über 10 Milliarden Einträgen aus drei Jahren Datenhistorie zu, das dank der herausragenden Alterian Business Intelligence-Technologie auch für "Laien" strukturiert wird. Die tägliche Erfassung von ca. 30 Mio. neuen Einträgengarantiert auch zukünftig eine ausgeprägte Quellenabdeckung und optimale Suchergebnisse. Kunden und Nutzer profitieren von tief gehender Analyse inklusive Sentiment und Meinungsträgern (Influencer) sowie von Workflows und Automatisierung für Dialog-und CRM-Steuerung im Social Web-Universum.
Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und ist an der Londoner Börse (ALN) notiert. Mit Büros in Nordamerika, Europa, Australien und Asien betreut Alterian mehr als 1000 Kunden in 26 Ländern und ist inklusive Supportteam auch in München vertreten. Alterian bietet eine integrierte Marketingplattform, die alle Informationen über Ihre Kunden und Interessenten sowie deren Beziehung zu Ihrem Unternehmen in einer einzigen zentralen Marketingdatenbank zusammenfasst. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen benötigt man für die Nutzung keine IT-Kenntnisse. Ganz im Gegenteil: Aufbau und Bedienung der Lösungsfamilie orientieren sich konsequent an den Bedürfnissen von Marketingspezialisten. Nicht sie müssen sich an die Software anpassen, sondern umgekehrt: Datenanalyse, Kampagnensteuerung und Content Management lassen sich im täglichen Marketingbusiness schnell, einfach und reibungslos nutzen.
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