Entscheidende Zukunftsthemen
08.06.2010 Vitako-Forderungskatalog
- Vernetzung
- IT-kompatibles Recht
- Standardisierung
Berlin, 8. Juni 2010. Die öffentliche IT braucht einen national und international besser abgestimmten und abgesprochenen technischen, rechtlichen und politischen Rahmen, wenn sie ihren gewaltigen zukünftigen Herausforderungen gerecht werden soll. Diese Forderung an die Politik stellt Vitako, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister anlässlich der ersten Berliner EU-Konferenz für Verwaltungs-CIOs, die vom 7. bis zum 9. Juni im Berliner Roten Rathaus stattfindet. Aus ganz Europa kommen IT-Verantwortliche - darunter das BMI und die EU-Kommission - sowie Experten aus Politik und Wirtschaft zusammen. Thema der Konferenz für Verwaltungs-IT ist der "Einsatz von Informationstechnik und Transformation der öffentlichen Hand in Europa". 35 Referenten und knapp 200 Teilnehmer erarbeiten hierzu Lösungsstrategien.
"Die Kommunen in Deutschland sind der wichtigste Faktor, wenn es um die zukunftsfähige Gestaltung des Verhältnisses Bürger und Verwaltung geht. Denn fast 90 Prozent aller Behördenkontakte hat der Bürger mit seiner kommunalen Verwaltung", sagt Vitako-Geschäftsführerin Dr.Marianne Wulff. Außerdem, so Wulff, hat die öffentliche IT eine besondere Verantwortung für die Verwendung von öffentlichen Mitteln, die sie aber nur wahrnehmen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Vitako präsentiert in Berlin drei zentrale Themen: Vernetzung, IT-kompatibles Recht und Standardisierung.
Vernetzung: DAS Thema der Verwaltungsmodernisierung und -transformation
Dies gilt nicht nur innerhalb Deutschlands zwischen Kommunen und den verschiedenen Verwaltungsebenen - dies gilt genauso und immer mehr für Kooperationen auf europäischer Ebene. Die öffentlichen IT-Dienstleister haben hier eine besondere Rolle, da organisatorische Vernetzung und Verwaltungskooperationen zwingend die informationstechnische Vernetzung voraussetzt: Integration von IT-Systemen, Nutzung gemeinsamer Netze, Suche nach harmonisierten und immer stärker standardisierten Lösungen sind ein Thema für öffentliche IT-Dienstleister in ganz Europa. Vitako engagiert sich daher in verschiedenen Kontexten auch in Europa, um diese notwendigen Kooperationen voranzutreiben: So ist Vitako in die policy group von CEMR eingebunden, ist Mitglied in der European Alliance of Government IT Service Providers, die im Rahmen der Konferenz vorgestellt wird, und arbeitet - wie bei der Konferenz - mit Major Cities of Europe zusammen, um den Erfahrungsaustausch und das Lernen voneinander zu unterstützen.
IT-kompatibles Recht: Stärkere Berücksichtigung der IT-Umsetzungsebene im politischen, normgebenden Prozess
Beinahe alle politisch-rechtlichen Vorgaben, also Gesetze, Verordnungen, Richtlinien haben heute Folgen für die IT-Infrastruktur. Bisher werden diese Folgen im eigentlich normgebenden Prozess der Legislative zu wenig und zu spät berücksichtigt. Dies führt dazu, dass Normen gegebenenfalls nur "mit Krücken" oder mit sehr viel Aufwand in technische Lösungen transferiert werden können - ein Aufwand, der reduziert werden muss. Zudem fehlt häufig die technisch-organisatorische Expertise der IT-Dienstleister, die dann möglicherweise andere normative Lösungen hervorzaubern würde - im Sinne der vernetzten, kollaborativen E-Government-Verwaltung. Vitako setzt sich gemeinsam mit Partnern für eine vorausschauende, begleitende Technikfolgenabschätzung ein - in Deutschland und in der EU.
Standardisierung: Ein europäisches Thema
Vernetzung der politisch-administrativen Systeme im europäischen Kontext wird immer wichtiger. Dies zeigt unter anderem die EG-Dienstleistungsrichtlinie. Fehlende oder rein nationale technische Standards, die in der Eile der Umsetzungsfristen entstehen, führen mittelfristig zu erheblichen Zusatzaufwänden, wenn die EU über Großprojekte - meist nach Fertigstellung der nationalen Lösungen - europäische Standards ausruft. Vitako setzt sich auch hier in Gremien und Netzwerken für mehr Abstimmung in den Entwicklungsprojekten ein.
- IT-kompatibles Recht
- Standardisierung
Berlin, 8. Juni 2010. Die öffentliche IT braucht einen national und international besser abgestimmten und abgesprochenen technischen, rechtlichen und politischen Rahmen, wenn sie ihren gewaltigen zukünftigen Herausforderungen gerecht werden soll. Diese Forderung an die Politik stellt Vitako, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister anlässlich der ersten Berliner EU-Konferenz für Verwaltungs-CIOs, die vom 7. bis zum 9. Juni im Berliner Roten Rathaus stattfindet. Aus ganz Europa kommen IT-Verantwortliche - darunter das BMI und die EU-Kommission - sowie Experten aus Politik und Wirtschaft zusammen. Thema der Konferenz für Verwaltungs-IT ist der "Einsatz von Informationstechnik und Transformation der öffentlichen Hand in Europa". 35 Referenten und knapp 200 Teilnehmer erarbeiten hierzu Lösungsstrategien.
"Die Kommunen in Deutschland sind der wichtigste Faktor, wenn es um die zukunftsfähige Gestaltung des Verhältnisses Bürger und Verwaltung geht. Denn fast 90 Prozent aller Behördenkontakte hat der Bürger mit seiner kommunalen Verwaltung", sagt Vitako-Geschäftsführerin Dr.Marianne Wulff. Außerdem, so Wulff, hat die öffentliche IT eine besondere Verantwortung für die Verwendung von öffentlichen Mitteln, die sie aber nur wahrnehmen kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Vitako präsentiert in Berlin drei zentrale Themen: Vernetzung, IT-kompatibles Recht und Standardisierung.
Vernetzung: DAS Thema der Verwaltungsmodernisierung und -transformation
Dies gilt nicht nur innerhalb Deutschlands zwischen Kommunen und den verschiedenen Verwaltungsebenen - dies gilt genauso und immer mehr für Kooperationen auf europäischer Ebene. Die öffentlichen IT-Dienstleister haben hier eine besondere Rolle, da organisatorische Vernetzung und Verwaltungskooperationen zwingend die informationstechnische Vernetzung voraussetzt: Integration von IT-Systemen, Nutzung gemeinsamer Netze, Suche nach harmonisierten und immer stärker standardisierten Lösungen sind ein Thema für öffentliche IT-Dienstleister in ganz Europa. Vitako engagiert sich daher in verschiedenen Kontexten auch in Europa, um diese notwendigen Kooperationen voranzutreiben: So ist Vitako in die policy group von CEMR eingebunden, ist Mitglied in der European Alliance of Government IT Service Providers, die im Rahmen der Konferenz vorgestellt wird, und arbeitet - wie bei der Konferenz - mit Major Cities of Europe zusammen, um den Erfahrungsaustausch und das Lernen voneinander zu unterstützen.
IT-kompatibles Recht: Stärkere Berücksichtigung der IT-Umsetzungsebene im politischen, normgebenden Prozess
Beinahe alle politisch-rechtlichen Vorgaben, also Gesetze, Verordnungen, Richtlinien haben heute Folgen für die IT-Infrastruktur. Bisher werden diese Folgen im eigentlich normgebenden Prozess der Legislative zu wenig und zu spät berücksichtigt. Dies führt dazu, dass Normen gegebenenfalls nur "mit Krücken" oder mit sehr viel Aufwand in technische Lösungen transferiert werden können - ein Aufwand, der reduziert werden muss. Zudem fehlt häufig die technisch-organisatorische Expertise der IT-Dienstleister, die dann möglicherweise andere normative Lösungen hervorzaubern würde - im Sinne der vernetzten, kollaborativen E-Government-Verwaltung. Vitako setzt sich gemeinsam mit Partnern für eine vorausschauende, begleitende Technikfolgenabschätzung ein - in Deutschland und in der EU.
Standardisierung: Ein europäisches Thema
Vernetzung der politisch-administrativen Systeme im europäischen Kontext wird immer wichtiger. Dies zeigt unter anderem die EG-Dienstleistungsrichtlinie. Fehlende oder rein nationale technische Standards, die in der Eile der Umsetzungsfristen entstehen, führen mittelfristig zu erheblichen Zusatzaufwänden, wenn die EU über Großprojekte - meist nach Fertigstellung der nationalen Lösungen - europäische Standards ausruft. Vitako setzt sich auch hier in Gremien und Netzwerken für mehr Abstimmung in den Entwicklungsprojekten ein.
Firmenbeschreibung
Vitako ist die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. Mehr als 50 Rechenzentren, Software- und Serviceunternehmen mit 7.000 Beschäftigten aus 14 Bundesländern bündeln in dem rechtsfähigen Verein ihr Know-how und stellen es den Kommunen zur Verfügung. Vitako berät und unterstützt die Kommunalen Spitzenverbände bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in zahlreichen Fragen der Informations- und Kommunikationstechnik. Insgesamt betreuen die Mitgliedsunternehmen über 500.000 IT-Arbeitsplätze in mehr als 10.000 Kommunen und ein jährliches Umsatzvolumen von rund einer Milliarde Euro.
Pressemitteilung 'Entscheidende Zukunftsthemen' veröffentlicht über PR-Gateway auf vielen namhaften Presseportalen




