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Chatter aufgepasst: Der Gesprächspartner könnte ein Computer sein

15.06.2010 +++ Trend Micro Kommentar +++
Von: Rik Ferguson, Senior Security Advisor bei Trend Micro

Hallbergmoos, den 15. Juni 2010 - Cyberkriminelle werden sich die Hände reiben. Forschern an der technischen Universität Wien ist es gelungen, eine der größten Hürden zu überwinden, die Online-Kriminelle bislang daran gehindert haben, die Online-Kommunikation in Internet-Chats erfolgreich zu manipulieren: das menschliche Gespür dafür, dass nicht eine Person, sondern ein Computer mit einem "spricht".

Die von den Forschern entwickelte Anwendung Honeybot hört die Konversation von Chattern mit und schaltet sich dazwischen. Gleichzeitig verändert sie die jeweiligen Nachrichten, um den Gang der Unterhaltung zu bestimmen, Links zu bösartigen Webseiten einzuschleusen und die Personen dazu zu bringen, diese anzuklicken. Denn die Anwendung, die in ihrer Funktion den bekannten Botnetzen gleicht, verfügt über die erforderliche Intelligenz, um unter anderem das Geschlecht der Opfer zu ermitteln, Fragen zu stellen und von den Personen selbst eingefügte Webadressen gegen bösartige Links auszutauschen.

Wer das jetzt für eine freche Behauptung oder einfach Zukunftsmusik hält, irrt - leider. Denn die Forscher haben ihre Software in zwei Testszenarien erfolgreich erprobt und dabei Erfolgsraten von bis zu 76 Prozent erzielt! Das heißt, in drei von vier Fällen haben die Chatter den Betrugsversuch nicht erkannt und auf die eingeschleusten Links geklickt.

Man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass diese Technik schon sehr bald Teil der Methoden von Cyberkriminellen sein wird. Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten für die Anwender, sich vor dieser neuen Gefahr zu schützen. Erstens sollten Sie lieber zehn Mal nachdenken, bevor sie auf einen Link in einem Online-Chat klicken. Und zweitens sollten sie eine Sicherheitslösung einsetzen, die, zum Beispiel durch Reputationsdienste, in der Lage ist, bösartige Webadressen gleichsam in Echtzeit zu erkennen und zu blockieren.

Firmenbeschreibung
Trend Micro, einer der international führenden Anbieter für Cloud-Security, ermöglicht Unternehmen und Endanwendern den sicheren Austausch digitaler Informationen. Als Vorreiter bei Server-Security mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung bietet Trend Micro client-, server- und cloud-basierte Sicherheitslösungen an. Diese Lösungen für Internet-Content-Security und Threat-Management erkennen neue Bedrohungen schneller und sichern Daten in physischen, virtualisierten und Cloud-Umgebungen umfassend ab. Die auf der Cloud-Computing-Infrastruktur des Trend Micro Smart Protection Network basierenden Technologien, Lösungen und Dienstleistungen wehren Bedrohungen dort ab, wo sie entstehen: im Internet. Unterstützt werden sie dabei von mehr als 1.000 weltweit tätigen Sicherheits-Experten. Trend Micro ist ein transnationales Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio und bietet seine Sicherheitslösungen über Vertriebspartner weltweit an.
Weitere Informationen zu Trend Micro sind verfügbar unter http://www.trendmicro.de.
Anwender informieren sich über aktuelle Bedrohungen unter http://blog.trendmicro.de.
Pressemitteilung 'Chatter aufgepasst: Der Gesprächspartner könnte ein Computer sein' veröffentlicht über PR-Gateway auf vielen namhaften Presseportalen